Krebsvorsorge

Jede gesetzlich versicherte Patientin hat ab 20. Lebensjahr Anspruch auf eine Krebsvorsorge einmal im Jahr. Dabei werden mit einer kleinen Bürste Zellen aus dem Gebärmutterhals und von der Muttermundsoberfläche entnommen (Zyto oderPAP Test genannt). Die Beurteilung dauert ca. 7 Tage. Zusätzlich werden noch die inneren Genitalien (Gebärmutter und Eierstöcke links und rechts) abgetastet. Außerdem werden bei jeder gynäkologischen Untersuchung die äußeren Genitalien (große und kleine Schamlippen), sowie die Umgebung auf Entzündungen, Warzen und Hautreaktionen untersucht.

Ab dem 30. Lebensjahr kommt die Testuntersuchung der Brust dazu und ab dem 50. Lebensjahr eine Testuntersuchung des Enddarmes ,sowie ein Stuhltest auf Darmkrebs.

Frauen ab dem 50. Lebensjahr erhalten alle 2 Jahre automatisch eine Aufforderung zum Mammographiescreening zur Brustkrebsvorsorge. Ab dem 55. Lebensjahr wird eine zusätzliche Darmspiegelung (und dann 10 Jahre kein Stuhltest) oder alle 2 Jahre ein Stuhltest empfohlen.

Für die Krebsvorsorge gibt es nach oben keine Altersbegrenzung.